Fallobst….

…was sonst runterfällt!

Ehe ich mich ins lange Wochenende verabschiede, will ich schnell noch ein paar Fragen aus Kommentaren beantworten.

Dani fragte hier, ob sie das Ribbon-Blumen-Detail mal klauen darf. Klar, gerne, ist ja nicht mein Eigentum, hab ich mal wo gesehen und halt nachgemacht!

Bentolily meinte es gut und erzählte mir, wo man Trenner für Bentoboxen kaufen kann. Liebe Lily, das weiss ich doch. Aber das Thema des Wettbewerbs war doch grade, eben NIX gekauftes zu verwenden. Und – ganz ehrlich – isses nicht auch viel sinnvoller, was essbares als Trenner zu nehmen als was, was danach im Müll landet?

Nala fragte, ob es wirklich so einfach ist, einen Likör zu machen. Klar! Wir haben auf diese Weise diverse Likörchen angesetzt den Winter über.

Unser Vanillelikör ist einfach eine Vanillestange brutal aufgeschlitzt und in 500 ml Weizenkorn ertränkt. Damit die Schote auch wirklich tot ist, einfach noch ein paar Backsteine, äh, Kandisstücke reinwerfen. Dann ne Weile stehenlassen und täglich schütteln. Nach vier Wochen oder so haben wir mal gekostet, da war er uns aber noch nicht süß genug, also haben wir Kandis nachgelegt und nochmal stehenlassen. Bei uns ist die Schote noch drin und der Likör wird immer vanilliger, aber man kann sie auch rausnehmen, sobald man mit dem Ergebnis zufrieden ist.


Ja, daneben steht eine Flasche Olivenöl. Auch da wurde eine Vanilleschote drin ertränkt und das Öl wird so langsam wunderbar vanillig. Genial für Salate! (Einen Limetten-Essig und ein Orangen-Öl für feine Salate hatten wir auch gemacht zum Verschenken – lecker!)

Wir haben mit diesem Likörgrundrezept recht viel rumexperimentiert. Unser Kaffeelikör (*mjam*) ist auf die gleiche Weise entstanden – Espressobohnen und Kandis in Weizenkorn. Ein paar Gewürze hatten wir mit reingetan, glaub ich. Kardamomkapseln, Zimtstange, Vanilleschote…
Ausserdem haben wir diverse Kräuterliköre so angesetzt. Ganz superlecker ist eine Mischung aus diversen Gewürzen (Zimt, langer Pfeffer, Vanille) mit Yogi-Tee Schoko – die war soooo lecker, dass der erste Ansatz schon weg ist und wir das Rezept gleich nochmal angesetzt haben. *g* Da kann man total viel rumprobieren, einfach mal testen. Und wenn was nicht so gut schmeckt, ist es auch nicht soooo schlimm, weil die Grundzutaten nicht die Welt gekostet haben.

Und wer nicht gerne 2 Euro pro Vanilleschote zahlen möchte und trotzdem genialgute Vanille braucht, schaut mal bei Madavanilla rein!

(c) blebt.blogspot.com
http://www.ffnungszeiten-deutschland.com/

Kategorien: Essen, Fallobst

1 Kommentar

  • Kerstin sagt:

    Auweia, Deine Schnapsideen find ich extrem gefährlich – bin nämlich extrem anfällig für gute Geister. Andererseits freut es mich, dass auch noch andere moderne Gemüter gern mal Einen schnasseln. *gg Und ich bin zwar nich der Gerneküchenkrammacher – so’n Schnäpschen setz ich dann vielleicht aber doch mal an.

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