Zurück im Herbst

Meine Güte, was ist das denn für ein Wetter hier? Da kommt man aus dem schönen warmen Süden wieder nach Hause und zappzarapp ist man im Herbst! Pfh!

Da tut es gut, noch ein wenig in Urlaubserinnerungen zu schwelgen. Heute Abend französischen Abend mit dem mitgebrachten Fromage und grosse Foto-Anschau-Aktion. Das wird fein!

Und wer auch ein paar Bildchen sehen will, here we go….

Unser erster Stop war in Besançon, wo wir bei einem superlieben (leicht verwirrten) Mathematikprofessoren-Paar genächtigt haben. Wunderschön ausserhalb gelegen, so dass wir nicht in der hektischen Stadt sein mussten. Angeschaut haben wir dort die unglaublich schöne Zitadelle, die musste einfach sein

Am nächsten Tag ging es weiter Richtung Süden, hinein in die Berge. In der Nähe von Grenoble war unser zweiter Stop, eine Nacht bei einer netten alleinstehenden Dame mit „ausgeflogenen“ Kindern in einem schicken kleinen Chalet mit wunderbarer Aussicht auf die nahegelegenen Bergmassive.


Leider zog es da abends tierisch zu und wir hatten nachts ein unglaublich heftiges Gewitter – da waren wir mehr als nur froh, dass wir nicht zelten waren! ;o)

Am nächsten Morgen ging es noch tiefer hinein in die Berge und dort in die wunderschöne Grotte de Choranche.

Und dann haben wir Gas gegeben auf der gebührenpflichtigen Autobahn, die wir bis dahin gemieden hatten (die Fahrt auf der Landstrasse war landschaftlich einfach superschön und so entschleunigt und entspannt….) und sind direkt ans Meer geflitzt. Direkt an unserer Autobahnabfahrt gelegen haben wir Pont du Gard noch mitgenommen


und sind dann in Saintes-Maries-de-la-Mer in unserem direkt am Strand gelegenen Hotel angekommen.

Am nächsten Tag haben wir die Camargue durchstriffen auf der Suche nach den berühmten Pferden


und den berühmten Flamingos, von denen wir sowohl als auch nicht wirklich viele fanden.

Unterwegs dann noch in Arles das antike Theater aus der Römerzeit


und die auch heute noch genutzte Arena angeschaut.


Unsere Unterkunft war dann in Isle-sur-la-Sorgue für die kommenden drei Tage das wunderschöne Haus einer Künstlerin, die uns viel zeigte in der Stadt und uns Tipps gab für Erkundungen in der Umgebung.

Wir waren dann einen Tag in Avignon, das ist ja sozusagen Pflichtprogramm


und wurden abends zur Mutter unserer Gastgeberin in das wunderschöne Bergdorf Menerbes zum Abendessen eingeladen.

Am nächsten Tag dann weiter im Pflichtprogramm mit Roussillon und den Ockerfelsen dort, die wegen Regen aber leider geschlossen waren.


Und in ein weiteres Bergdorf namens Bonnieux, auch superschön, gar nicht weit weg von Roussillon, aber komplett anders.

Auf der Rückfahrt Richtung Norden waren wir dann doch noch an Ockerfelsen, in der Nähe von Gargas kann man sogar in den ehemaligen Ockersteinbruch rein und sich dort anschauen, wie der Ocker abgebaut wurde.

Mit einer weiteren Übernachtungsstation (wo wir aber wirklich nur übernachtet haben, da gibt es auch kein einziges Bild von) sind wir dann noch für zwei Tage ins Elsass gefahren. Eigentlich wollten wir dort klettern, aber am ersten Tag waren wir einfach zu müde und dann hatte es über Nacht geregnet…. Also waren wir nur shoppen (ein grosser französischer Supermarkt ist auch ein Pflichttermin *g*) und sind dann recht früh wieder Richtung Heimat gefahren, um ohne Feierabendverkehr entspannt daheim anzukommen.

Alles in allem ein unglaublich schöner Urlaub. Couchsurfing ist einfach nur klasse und empfehlenswert. Wir haben so viel erlebt und Erfahrungen gesammelt. Unser Französisch ist so dermassen gepusht worden. Aber dazu, vielleicht, demnächst mehr….

(c) blebt.blogspot.com
Kategorien: b-reist

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